ANTON BRUCKNER - DAS VERKANNTE GENIE
Inhalt
Heute wird als einer der größten und fantasievollsten Komponisten
seiner Zeit gefeiert, von seinen Zeitgenossen wurde er noch verachtet: Anton Bruckner ist ein Genie der Töne. Durch Größen wie
Kent Nagano, Valery Gergiev und Sir Simon Rattle erwacht Bruckner in
dem Dokumentarfilm „Anton Bruckner – Das verkannte Genie“ noch
einmal zum Leben und seine Musik erzählt von den Höhen und
Tiefen seines Lebens.
Der Regisseur Reiner E. Moritz begibt sich in seiner
Dokumentation auf eine filmische Spurensuche und spürt Anton Bruckner
an seinen Lebensorten und Wirkstätten nach. Ausgehend von St. Florian,
wo Bruckner entscheidende Lebensjahre verbracht hat und wo er in der
Stiftsbasilika unter der Orgel
begraben liegt, geht es an seinen Geburtsort Ansfelden, danach zu seinen
ersten Dienststellen in Windhaag und Kronstorf. Anschließend über
Linz, wo er die Liedertafel Frohsinn geleitet hat, die noch heute als
Linzer Singakademie existiert bis hin nach Wien, wo Bruckner einst in
der Piaristenkirche an der Orgel improvisierte. Auch seine Zeit in Bayreuth
wird thematisiert.
Durch Größen wie Valery Gergiev, Kent Nagano
und Sir Simon Rattle erwacht Bruckners sinfonisches Werk noch einmal
zum Leben. Anhand
seiner Musik wird von den Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt.
Zusätzlich gibt die Aufnahme des kompletten Bruckner Zyklus mit
Valery Gergiev am Pult der Münchner Philharmoniker eine einmalige
Möglichkeit, Ausschnitte all seiner Sinfonien aus einer Hand zu
hören.
Diese Dokumentation räumt Vorurteile gegenüber Bruckners
künstlerischem
Schaffen aus und verleiht dem Komponisten die ihm gebührende Anerkennung.
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