FRIEDRICH HÖLDERLIN / DICHTER SEIN. UNBEDINGT!

Buch und Regie: Hedwig Schmutte & Rolf Lambert
Friedrich Hölderlin: Thorsten Hierse
Sprecherin: Anna Thalbach
Musik: President Bongo
Zeichnungen: Ali Soozandeh
Redaktion: Ulrike Becker

Deutschland 2019, 90 min.

Start: 13.02.2020

Info

Für seine Zeitgenossen war Hölderlin eine Provokation, und das ist er noch heute. Was er als Poet fordert, ist ein Paradigmenwechsel, eine grundlegende Revolution der Gesinnungen und Vorstellungen, eine Erweitung des politischen Begriffs um den poetischen. Eine neue Definition der Freiheit. So erzählt der Film – anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 – die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung.

DICHTER SEIN. UNBEDINGT! montiert Spielszenen und dokumentarische Aufnahmen von Originalschauplätzen und Landschaften in Deutschland und Frankreich mit den Ermittlungen namhafter Experten (u.a. Durs Grünbein, Daniela Danz, Uwe Schütte). Auf der Grundlage historischer und autobiografischer Quellen verfolgt der Film die Entstehungsgeschichte eines bahnbrechenden poetischen Werkes. Entlang der zentralen Lebensstationen und vor dem Hintergrund elementarer historischer Umwälzungen rekonstruiert er den kompromisslosen Lebensweg eines talentierten, hochgebildeten, sensiblen jungen Mannes, der in seiner Sprache an die äußerste Grenze von Literatur vordringt. Seinen Zeitgenossen blieb Hölderlins Dichtung unverständlich. Heute zählt er zu den weltweit bekanntesten und meistübersetzten deutschen Lyrikern.


Presseinfo

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Kinotrailer

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Plakat

36 Jahre verbrachte Friedrich Hölderlin in seinem Turmzimmer in Tübingen

Der Lyriker Durs Grünbein, einer der Experten, die versuchen, das Leben Hölderlins zu rekonstruieren

Die Hymne "Andenken" beschreibt die Mündung der Gironde in den Atlantik

Hölderlin in der Psychiatrie. Zeichnung Ali Soozandeh

Hölderlin Turm. Die Hälfte seines Lebens verbrachte Friedrich Hölderlin in einem Turmzimmer in Tübingen

Hölderlin und Susette Gontard im Schloss von Bad Driburg. Zeichnung Ali Soozandeh


Höderlin wird in die psychiatrische Klinik in Tübingen eingeliefert. Zeichnung Ali Soozandeh


Im September 1806 wird der Dichter Hölderlin gewaltsam und gegen seinen Willen nach Tübingen gebracht

Im Winter überquert Hölderlin die Auvergne, auf dem Weg nach Bordeaux

In seinen späten Gedichten lotet Höderlin die Grenzen zur Musik aus

Rekonstruktion des Lebens des Friedrich Hölderlin