KINOLEBEN – Über das Tübinger Arsenal und andere Programmkinos
Ein Film von Goggo Gensch
DE 2025, 95 min
mit Stefan Paul, Ulrich Tukur, John Waters,
Wim Wenders, uvm.
Start: 05.03.2026
Inhalt
Ein Streifzug durch die Geschichte der deutschen Programmkinos am Beispiel des
ARSENAL in Tübingen, eine Hommage an das Kino als bedeutender kultureller
und sozialer Ort der Kommunikation … und die Frage nach der Zukunft von
Kinos mit einem Programm, das jenseits der Mainstream-Filme liegt.
Das Ende einer Ära. Die letzte Vorstellung im Kino Arsenal in Tübingen.
Nach 50 Jahren verlässt das Arsenal im Februar 2024 die Räumlichkeiten
in der Grabenstraße. Stefan Paul, Filmregisseur, Filmverleiher und Gründer
des Kinos blickt zurück, gemeinsam mit zahlreichen Vertreter*innen der
Kino- und Filmbranche. Nicht nur auf die Geschichte des Arsenal, auch auf
die Geschichte der Programmkinos in Deutschland, vom Hamburger Abaton bis
heute. Sie erinnern sich, wie die Programmkinos zu den Orten wurden, an
denen die Filmemacher*innen des neuen deutschen Kinos ihr Publikum fanden,
auf deren Leinwänden politisches Kino gezeigt wurde, vergessene Perlen
der Filmgeschichte neu entdeckt werden konnten und Undergroundfilmen und
Experimenten ein Raum für Provokation und Irritation geboten wurde. Ein
sinnstiftender Ort, an dem durch Filmgespräche und Diskussionen die Politik
der Straße ihre Fortsetzung fand. Gleichzeitig aber auch ein Ort, der privatwirtschaftlich
organisiert und damit auf Besucher*innen angewiesen war, dem
seit jeher der Spagat zwischen Kunst und Publikumsinteresse gelingen musste.




